Hey Leute 👋
Ich bin Erzieherin, verdiene 2.800€ netto und spare seit einem Jahr monatlich 150€ in einen MSCI World ETF (bei der DKB, Sparplan läuft automatisch). Das sind so knappe 5,4% vom Netto. Eigentlich dachte ich, ich bin schon mega stolz auf mich – aber dann lese ich überall "spare mindestens 20% vom Netto" und fühl mich direkt wieder schlecht 😅
Miete kostet mich 780€ warm, ich hab noch einen Handy-Vertrag, Lebensmittel, ab und zu mal ausgehen... und am Ende des Monats ist halt nicht mehr viel übrig. Notgroschen hab ich so ca. 2.000€ auf dem Tagesgeldkonto – das reicht vielleicht für 2 Monate, ist also auch noch ausbaufähig.
Meine Frage: Gibt es wirklich eine Faustregel, die sagt "X% vom Netto in ETFs", oder ist das totaler Quatsch weil jeder andere Ausgaben hat? Und wie rechnet ihr das eigentlich – vor oder nach Notgroschen? Also erst den Notgroschen aufbauen und DANN mehr in ETFs, oder beides gleichzeitig?
Ich frag mich auch: Brauche ich als Erzieherin bei der mickrigen gesetzlichen Rente nicht eigentlich MEHR als 20%? Oder übertreibe ich gerade? 🥕
Bin für jeden Tipp dankbar, auch wenn er lautet "Martina, hör auf YouTube-Finanzgurus zu schauen" lol