Guten Abend zusammen,
ich bin seit etwa zwei Jahren dabei und habe mein Erspartes zu einem guten Teil in ETFs angelegt — über Trade Republic, wenn ich das erwähnen darf. Meine Enkel haben mich überredet, und eigentlich bin ich ganz zufrieden damit.
Aber neulich habe ich einen Artikel gelesen, wo stand, dass einige dieser neuen Neobroker noch gar nicht so lange am Markt sind und man nie wissen kann. Jetzt grübel ich: Was passiert eigentlich konkret mit meinem Depot, wenn so ein Broker eines Tages insolvent geht?
Ich weiß, dass ETFs sogenanntes Sondervermögen sind und dass das vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt ist. Aber wie läuft das in der Praxis ab? Bekomme ich meine Anteile einfach zurück, oder werden die eingefroren? Und wie lange kann so eine Übertragung dauern? Ich bin 71 Jahre alt und möchte nicht jahrelang auf mein Geld warten müssen.
Außerdem: Gilt das auch für den Fall, dass nicht der Broker pleite geht, sondern die Fondsgesellschaft selbst (also z.B. iShares oder Xtrackers)? Ist das ein anderer Fall?
Für eine verständliche Erklärung wäre ich sehr dankbar. Ich bin kein Fachmann, also bitte nicht zu kompliziert 😊
Karlheinz aus Freiburg