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Robo-Advisor vs. selbst gebauter ETF-Sparplan — lohnt sich die Bequemlichkeit?

Kategorie: ETFs-und-Wertpapiere  ·  erstellt von Niko  ·  10. Apr 2025, 11:36  ·  19 Antworten · 3188 Aufrufe

Moin zusammen,

ich steh grad vor einer Entscheidung und drehe mich im Kreis. Ich überlege seit Wochen ob ich meinen Kram einem Robo-Advisor in die Hand geben soll oder einfach selbst nen ETF-Sparplan aufsetze. Konkret schau ich mir Scalable Capital und Quirion an — aber das könnte genauso gut irgendein anderer Robo sein.

Das Problem: Die nehmen ca. 0,75% p.a. obendrauf gegenüber einem simplen MSCI World ETF bei der Direktbank. Bei 20.000€ Depot sind das 150€ im Jahr. Klingt erst mal nicht viel, aber auf 20 Jahre hochgerechnet wird das halt ein ordentlicher Batzen der mir fehlt.

Andererseits: Ich bin Lagerist, kein Finanzprofi. Ich hab keine Ahnung ob ich im nächsten Crash einfach stur durchhalte oder doch die Nerven verliere und alles verkaufe. Vielleicht ist der Robo genau deshalb was für mich — weil er einfach weiter macht ohne dass ich draufschauen muss? 😅

Meine Fragen an euch:

  • Ist 0,75% p.a. wirklich so schlimm langfristig?
  • Was bringt das Rebalancing vom Robo wirklich — kann ich das nicht einfach selbst machen?
  • Hat jemand von euch beides ausprobiert und kann vergleichen?

Ich spar aktuell 200€/Monat und will das auf 10-20 Jahre anlegen. Kein Zocker, will einfach dass mein Geld nicht auf dem Tagesgeldkonto fault. 😄

Danke schon mal!

— War mal 12k im Minus. Nie wieder.

Hey Niko, gute Frage — und ich sag's direkt, weil ich von Berufs wegen weiß wie die Banken das vermarkten: 0,75% p.a. ist auf lange Sicht tatsächlich ein Renditekiller.

Kleines Rechenbeispiel: 200€/Monat über 20 Jahre, 7% Bruttorendite angenommen. Ohne Extrakosten: ca. 104.000€. Mit 0,75% Mehrkosten (also 6,25% effektiv): ca. 93.500€. Das sind über 10.000€ Unterschied — nur wegen der Gebühr. Das ist kein Pappenstiel.

Für das Rebalancing brauchst du keinen Robo. Einmal im Jahr anschauen, wenn eine Position >5% vom Zielgewicht abweicht, nachkaufen. Fertig. Das schaffst du auch als Nicht-Finanzprofi.

Mein Tipp: Nimm einen MSCI World + EM ETF (z.B. 70/30), Sparplan bei der Consorsbank oder Trade Republic, und schau nur einmal pro Quartal rein. Weniger ist mehr. 😉

— Bank von innen kennen – und trotzdem klug anlegen.

Dem Rechenbeispiel von Gino ist grundsätzlich zuzustimmen, jedoch möchte ich einen Aspekt ergänzen, der in solchen Vergleichen regelmäßig ignoriert wird: die steuerliche Behandlung von Rebalancing-Vorgängen.

Wenn Sie beim selbstverwalteten ETF-Portfolio Positionen verkaufen, um das Gleichgewicht wiederherzustellen, fällt Abgeltungssteuer auf realisierte Gewinne an (25% zzgl. Soli). Ein Robo-Advisor rebalanciert intern, ohne dass Sie als Anleger zwingend einen steuerpflichtigen Vorgang auslösen — das hängt jedoch von der konkreten Konstruktion ab und ist nicht pauschal zutreffend.

Prüfen Sie bitte bei den konkreten Anbietern, wie deren Rebalancing steuerlich behandelt wird. Das kann in der Praxis den Kostenvorteil des DIY-Ansatzes teilweise wieder aufzehren.

— Die Abgeltungssteuer ist nicht das Ende – nur fast.

alter ich bin student und hab das gleiche durchgemacht 😂 hab mal kurz Scalable Capital getestet, war ok aber dann hab ich gemerkt: ich zahl halt einfach dafür dass jemand anders auf einen Knopf drückt den ich auch drücken könnte lol

bin jetzt bei Trade Republic, MSCI World Sparplan, 50€/Monat. Fühlt sich eigentlich gar nicht stressig an?? Man schaut halt einfach nicht jeden Tag drauf 📈📉

aber ich versteh auch wenn man kein Bock hat sich einzulesen. ist halt type-abhängig

— broke but learning 📈

Ich sehe das etwas differenzierter als die bisherigen Antworten. Die 0,75% sind natürlich ein echter Kostenfaktor, aber ich finde die psychologische Komponente wird hier unterschätzt.

Ein Robo-Advisor verhindert aktiv, dass du in einem Crash-Szenario auf "Alles verkaufen" klickst. Und das ist kein kleines Feature — das ist für viele Anleger der entscheidende Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg. Ich kenne Leute, die im März 2020 alles rausgeschmissen haben und dann den Anstieg verpasst haben. Die hätten mit einem Robo wahrscheinlich besser abgeschnitten, trotz Mehrkosten.

Wenn du dir selbst vertraust, dass du eisern dabei bleibst: DIY ist klar besser. Wenn du unsicher bist: die Gebühr kann sich lohnen als eine Art Versicherung gegen die eigene Psyche. Das ist keine Schwäche, das ist Selbstkenntnis.

— Kaufkraft erhalten – das ist das eigentliche Ziel.

Ich war 40 Jahre in der Bank und kann Ihnen sagen: Der Robo-Advisor ist für die Bank ein wunderbares Geschäftsmodell. Für den Kunden — naja.

Früher haben wir aktiv gemanagte Fonds verkauft mit 1,5-2% TER plus Ausgabeaufschlag. Heute verkaufen die Robos quasi dasselbe Versprechen ("wir kümmern uns für Sie") für 0,75%. Das ist besser als damals, aber verglichen mit einem simplen World-ETF für 0,12-0,20% TER ist es immer noch teuer.

Ich selbst habe seit der Rente einen FTSE All-World bei Comdirect laufen. Kein Rebalancing-Stress, weil der Fonds das selbst macht. Einfacher geht's nicht.

— 40 Jahre Bank, trotzdem kein Millionär. Man lernt dazu.

@Maklerschreck_Manfred warte mal kurz — FTSE All-World macht das Rebalancing selbst?? hab ich nicht gewusst ehrlich gesagt 😅 also der Vanguard FTSE All-World passt die Gewichtungen intern an ohne dass man was tun muss?

— broke but learning 📈

@BudgetBärBenni Ja, genau das ist der Vorteil eines breit gestreuten Welt-ETF. Der Index selbst — in dem Fall der FTSE All-World — gewichtet die enthaltenen Aktien nach Marktkapitalisierung. Wenn also eine Aktie oder Region an Gewicht verliert, passiert das automatisch im Index und damit im ETF. Sie müssen nichts tun. Das nennt man auch "natürliches Rebalancing".

Das ist übrigens einer der Hauptgründe, warum manche Experten sagen: Ein einziger breit gestreuter ETF ist für 90% der Privatanleger völlig ausreichend.

— 40 Jahre Bank, trotzdem kein Millionär. Man lernt dazu.

Ich hab beides gemacht — zur Befriedigung der Frage von Niko. Zwei Jahre Quirion, dann gewechselt auf DIY mit zwei ETFs (MSCI World + EM 70/30).

Mein ehrliches Fazit: Der Robo hat mich nicht schlechter schlafen lassen, aber auch nicht besser. Die Performance war in etwa vergleichbar, was mich rückblickend ärgert, weil ich eben für dieses "vergleichbar" 0,75% extra gezahlt habe.

Was mir beim Eigenbau aufgefallen ist: Man beschäftigt sich zwangsläufig mehr mit dem Thema und versteht langsam warum man was hält. Das ist kein Nachteil, auch wenn es anfangs nach Arbeit klingt. Nach 3 Monaten ist der Sparplan eingerichtet und läuft — da ist kein wöchentlicher Aufwand.

Einziger Vorteil Robo den ich anerkennen würde: Onboarding ist tatsächlich einfacher für absolute Anfänger.

— Zinsen warten nicht – ich auch nicht.
Zuletzt bearbeitet von Markus Z. am 20. Apr 2026, 10:39 – Grund: Tippfehler korrigiert

Herr August hat einen wichtigen Punkt angesprochen, den ich als Steuerberater vertiefen möchte.

Beim selbstverwalteten Portfolio mit mehreren ETFs entsteht beim Rebalancing durch Verkauf tatsächlich ein steuerpflichtiger Vorgang. Bei 200€ monatlicher Sparrate und einem angenommenen Depot von 20.000€ wird sich das in den ersten Jahren jedoch in sehr überschaubaren Grenzen halten — die Freistellungsaufträge (aktuell 1.000€ für Einzelpersonen) dürften den Großteil abdecken.

Ein steuerlich eleganterer Ansatz: Rebalancing nicht durch Verkauf, sondern ausschließlich durch gezieltes Übergewichten der Käufe der untergewichteten Position. Bei 200€/Monat kann man die monatliche Rate flexibel auf die Positionen verteilen, die gerade hinter der Zielallokation zurückliegen. Kein Verkauf, keine Steuerpflicht, gleiche Wirkung.

— Steuerliche Optimierung beginnt vor dem Abschluss, nicht danach.

Ich finde diese Diskussion super, aber ich will mal eine andere Perspektive einbringen 🌱

Niko, du schreibst selbst dass du nicht weißt ob du im Crash durchhältst. Das ist die ehrlichste und wichtigste Aussage in deinem Post. Weil: die beste Strategie ist die, die du auch wirklich durchziehst.

Ich bin Sozialarbeiterin, hab mit Finanzen nix am Hut gehabt bis vor zwei Jahren. Ich hab damals mit einem Robo angefangen (Ginmon, falls das jemand kennt), einfach weil ich keinen mentalen Overhead wollte. Nach einem Jahr hab ich mich so weit eingelesen, dass ich selbst Bescheid wusste — und bin dann zu DIY gewechselt. Der Robo war für mich quasi ein Lernpuffer.

Vielleicht ist das ja auch für dich ein Weg? Statt "entweder oder" einfach mit dem Robo starten, Gebühren als Lerngebühr betrachten, und wenn du merkst du hast das Vertrauen in dich selbst — umsteigen. Die Welt geht nicht unter wenn du ein Jahr länger Gebühren zahlst. ✌️

— Finanzielle Unabhängigkeit ist kein Luxus, sondern ein Ziel 🌱

alter ich check das nicht ganz 😭 also wenn ich bei Trade Repulic einfach nen sparplan auf den MSCI world mach is das das selbe wie dieser robo kram nur halt billiger oder?? weil ich dachte robo macht irgendwie mehr

sorry wenn das dumm klingt aber ich bin auch neu hier 💀

InvestNoob_2023 schrieb:also wenn ich bei Trade Republic einfach nen sparplan auf den MSCI world mach is das das selbe wie dieser robo kram nur halt billiger oder?

Im Prinzip ja — mit einem Unterschied: Der Robo macht automatisch Rebalancing wenn dein Portfolio aus der Zielallokation läuft, und hat meistens eine ausgeklügeltere Mischung aus verschiedenen Asset-Klassen (manchmal Anleihen, Gold, etc. dabei). Ein simpler MSCI World Sparplan macht das nicht automatisch — aber wenn du nur einen ETF hast, brauchst du auch kein Rebalancing. 😄

Also kurz: Ja, für den Anfang ist ein MSCI World Sparplan absolut solide und billiger. Kein Hexenwerk.

— Bank von innen kennen – und trotzdem klug anlegen.

Ich muss auch mal was sagen, ich bin hier zwar kein Experte aber ich hab das selbst durchlebt. Ich hab 2021 mit Scalable Capital angefangen weil ich dachte ich blicks nicht selbst. 0,75% hab ich brav gezahlt, ein Jahr lang.

Dann hab ich hier im Forum gelesen wie einfach das eigentlich ist, hab mir zwei Stunden Zeit genommen, Sparplan bei der ING eingerichtet — MSCI World und fertig. Bereue nur dass ich nicht früher gewechselt hab.

Das Rebalancing hab ich noch nie machen müssen weil ich nur einen ETF bespare. Kein Stress. Wenn ich mal zwei ETFs hätte würd ich einfach wie @RenditeRechner_Raimund schreibt die monatliche Rate anpassen statt zu verkaufen. Das klingt eigentlich logisch.

— Spät angefangen, aber dabei!

Niko, pass auf — ich erklär dir das als KFZ-Meister 🔧

Ein Robo-Advisor ist wie wenn du dein Auto in die Werkstatt gibst obwohl du selbst Öl wechseln könntest. Geht schon, kostet aber extra. Und der Mechaniker macht nix Zauberhaftes — er macht halt das was du auch könntest wenn du dir kurz YouTube anschaust.

Jetzt könnte man sagen: "Aber ich hab keine Zeit!" — ja, für einen Sparplan einrichten brauchst du 2 Stunden einmalig. Das ist kein Zeitproblem, des is a Motivationsproblem. Und des sagst mir selbst ja auch so halb 😄

Mia in Bayern sagen: Schau, dass d Geld beinander hast. 0,75% mehr im Jahr is auf 20 Jahr halt a paar Tausender. Lohnt si ned.

— Mia san sparsam – a bissl zumindest 😅

Aus Schweizer Perspektive kurz: Bei uns ist das Thema ähnlich gelagert, nur dass wir mit Frankenwährungsrisiko noch einen extra Faktor haben wenn wir in Euro-ETFs investieren.

Was ich aber sagen wollte: Ich hab mich letztes Jahr intensiv mit dem Thema beschäftigt und einen interessanten Aspekt gefunden. Manche Robos — z.B. Quirion oder Weltsparen — haben für kleinere Depots unter 10.000€ teilweise günstigere Einstiegskonditionen oder sogar Flat Fees statt prozentualer Gebühr. Da lohnt sich der direkte Vergleich der Kostenstruktur, nicht nur der pauschale "0,75%"-Vergleich. 🐷

Für Nikos Situation mit 200€/Monat und einem wachsenden Depot würde ich aber trotzdem sagen: DIY ist langfristig günstiger. Der Aufwand ist wirklich überschaubar.

— Franken statt Euros, Probleme trotzdem ähnlich 🐷

Ich arbeite als Sozialpädagoge und sehe in meiner Beratung oft Menschen, die gar nichts anlegen weil sie sich nicht entscheiden können. Aus dieser Perspektive: Wenn der Robo-Advisor der einzige Weg ist, den du tatsächlich gehst — dann ist er besser als die Alternative "ich warte noch bis ich alles verstanden habe".

Aber bei dir klingt das nicht so. Du bist hier, du stellst konkrete Fragen, du rechnest nach. Du bist kein typischer Nicht-Entscheider. Ich tippe: Du schaffst das auch selbst.

Konkret empfehlen würde ich dir: Lies dir die Finanztip-Seite zum Thema ETF-Sparplan durch (kostenlos, gut erklärt, keine Produktwerbung), und dann entscheide. Du wirst sehen: Es ist wirklich nicht kompliziert.

— Dispo ist kein Kredit – er ist eine Falle.

Interessante Diskussion. Ich investiere hauptsächlich in Immobilien, aber ETFs laufen bei mir nebenher — und ich hab bewusst auf den Robo verzichtet.

Was mich bei Robo-Advisors stört: Du gibst die Kontrolle ab. Nicht nur über das Rebalancing, sondern auch über die Asset-Allokation. Die entscheiden welche ETFs, welche Gewichtung, manchmal auch welche Anleihenquote. Wenn du das nicht selbst durchschaust, weißt du eigentlich nicht wirklich was du hast.

Bei Immobilien würde ich auch nicht einfach jemandem sagen "kauf mir was Schönes" ohne zu wissen was. Beim ETF-Depot sollte das ähnlich sein. Zwei Stunden Grundwissen, dann selbst entscheiden.

— Beton ist auch ein Investment.

Ich möchte die steuerliche Dimension noch etwas schärfer fassen als meine Kollegen August und Raimund es bereits getan haben.

Bei einem selbstverwalteten ETF-Portfolio können Sie den Freistellungsauftrag von 1.000€ (Einzelperson, Stand 2024) gezielt steuern — etwa indem Sie in Jahren mit geringen sonstigen Kapitalerträgen bewusst Gewinne realisieren und reinvestieren (sogenanntes "Tax-Loss-Harvesting" funktioniert in Deutschland zwar nicht in der US-amerikanischen Form, aber gezieltes Gewinnemittnahme innerhalb des Freibetrags ist möglich).

Ein Robo-Advisor handelt nach eigenem Ermessen und berücksichtigt Ihren individuellen Freistellungsauftrag in der Regel nicht aktiv. Das ist ein echter Nachteil, der in der reinen Kostenrechnung nicht auftaucht.

Fazit aus steuerlicher Sicht: Das selbstverwaltete Portfolio bietet mehr Steuergestaltungsspielraum — vorausgesetzt, der Anleger nutzt ihn auch aktiv.

— § 20 EStG ist kein Fremdwort.
Zuletzt bearbeitet von Sebastian R. am 26. Apr 2026, 00:07 – Grund: Klarstellung zum Freistellungsauftrag ergänzt

Leute, erstmal fettes Danke für die ganzen Antworten — das hätte ich nicht erwartet 🙏

Ich glaub ich hab jetzt meine Entscheidung: DIY ETF-Sparplan, und zwar mit einem einzigen breit gestreuten ETF erstmal. Wahrscheinlich Vanguard FTSE All-World oder MSCI World, muss ich noch genauer vergleichen.

Den Tipp von @RenditeRechner_Raimund mit dem Rebalancing über Kaufanpassungen statt Verkäufe fand ich super clever — das hätte ich so nicht gedacht. Und @FreiheitsfondsFrederike hat recht, ich bin offensichtlich kein totaler Anfänger mehr wenn ich hier so eine Frage stelle 😄

Was mich am meisten überzeugt hat: Die Erfahrung von @Zinsoptimist77 der beides gemacht hat und sagt die Performance war vergleichbar. Dann kann ich mir die 0,75% auch sparen.

Depot wird wohl bei der ING oder Consorsbank — muss ich noch schauen welche Konditionen besser sind. Sparplan läuft dann ab nächsten Monat. Mal schauen ob ich im nächsten Crash ruhig bleibe 😅

— War mal 12k im Minus. Nie wieder.
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