Hallo zusammen,
ich bin seit knapp zwei Jahren selbstständig (Beratungsdienstleistungen, solo, kein Angestellter) und stecke gerade mitten in der Entscheidung PKV vs. freiwillige GKV. Aktuell zahle ich als freiwillig GKV-Versicherte knapp 780 € monatlich (TK, Einheitsbeitrag + Zusatzbeitrag, auf Basis meines letzten Einkommensteuerbescheids). Das ist ehrlich gesagt schmerzhaft.
Ich habe jetzt ein paar Angebote eingeholt – Debeka und AXA – und komme bei einem soliden Tarif (keine absolute Sparversion, aber auch kein Goldtarif) auf ca. 420–480 € monatlich. Auf dem Papier also erstmal deutlich günstiger. Aber ich habe genug Horrorgeschichten gehört: Beiträge die sich bis 60 verdoppeln, Leistungen die stillschweigend eingeschränkt werden, und die Falle dass man als Selbstständige im Alter nicht mehr zurück in die GKV kommt.
Mich interessiert deshalb vor allem: Was haben diejenigen von euch, die 5 Jahre oder länger in der PKV sind (als Selbstständige!), wirklich erlebt? Konkret:
- Wie haben sich eure Beiträge entwickelt?
- Gab es Leistungsablehnungen oder böse Überraschungen?
- Bereut ihr den Wechsel – oder war es die richtige Entscheidung?
- Hat jemand den Weg zurück in die GKV geschafft und wie?
Ich bin kein Angstmensch, aber ich möchte mit 55 nicht in einer Falle sitzen. Über ehrliche Antworten freue ich mich.