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PKV als Selbstständiger – welche Erfahrungen habt ihr nach 5+ Jahren gemacht?

Kategorie: Versicherungen  ·  erstellt von Sandra M.  ·  28. Jun 2025, 12:26  ·  20 Antworten · 5951 Aufrufe

Hallo zusammen,

ich bin seit knapp zwei Jahren selbstständig (Beratungsdienstleistungen, solo, kein Angestellter) und stecke gerade mitten in der Entscheidung PKV vs. freiwillige GKV. Aktuell zahle ich als freiwillig GKV-Versicherte knapp 780 € monatlich (TK, Einheitsbeitrag + Zusatzbeitrag, auf Basis meines letzten Einkommensteuerbescheids). Das ist ehrlich gesagt schmerzhaft.

Ich habe jetzt ein paar Angebote eingeholt – Debeka und AXA – und komme bei einem soliden Tarif (keine absolute Sparversion, aber auch kein Goldtarif) auf ca. 420–480 € monatlich. Auf dem Papier also erstmal deutlich günstiger. Aber ich habe genug Horrorgeschichten gehört: Beiträge die sich bis 60 verdoppeln, Leistungen die stillschweigend eingeschränkt werden, und die Falle dass man als Selbstständige im Alter nicht mehr zurück in die GKV kommt.

Mich interessiert deshalb vor allem: Was haben diejenigen von euch, die 5 Jahre oder länger in der PKV sind (als Selbstständige!), wirklich erlebt? Konkret:

  • Wie haben sich eure Beiträge entwickelt?
  • Gab es Leistungsablehnungen oder böse Überraschungen?
  • Bereut ihr den Wechsel – oder war es die richtige Entscheidung?
  • Hat jemand den Weg zurück in die GKV geschafft und wie?

Ich bin kein Angstmensch, aber ich möchte mit 55 nicht in einer Falle sitzen. Über ehrliche Antworten freue ich mich.

— Riester: Liebling oder Sündenbock? Ich weiß es noch nicht.

Also ich bin zwar kein Selbstständiger, aber mein Bruder ist seit 2014 in der PKV (Freiberufler, IT). Der ist mit ~390 € eingestiegen bei der Debeka, zahlt jetzt – zehn Jahre später – 610 €. Das klingt erst mal okay, aber er hat in der Zeit auch zweimal den Tarif gewechselt (intern), weil Anpassungen günstiger wurden. Ohne aktives Dranbleiben wäre er jetzt wohl bei 720+ €.

Sein Fazit: PKV lohnt sich, aber sie verwaltet sich nicht von selbst. Du musst alle paar Jahre kritisch prüfen, ob der Tarif noch passt. Wer das nicht macht, zahlt drauf.

— Nachtschicht bezahlt gut – wenn man das Geld nicht gleich wieder ausgibt.

Ich war 28 Jahre im Bankgeschäft und habe entsprechend viele Kollegen in allen Versicherungskonstellationen erlebt. Zur PKV für Selbstständige möchte ich ein paar Dinge klarstellen, die gerne verschwiegen werden:

1. Altersrückstellungen sind kein Geschenk. Die PKV bildet zwar Rückstellungen, aber die reichen in vielen Tarifen nicht aus, um Beitragssteigerungen im Alter vollständig abzupuffern. Die Versicherer sind gesetzlich verpflichtet, einen 10%-Zuschlag ab Alter 21 zu nehmen – das hilft, aber es ist kein Freifahrtschein.

2. Die Beiträge im Rentenalter sind das eigentliche Risiko. Als Selbstständige hast du keine Rentenversicherung, die automatisch einen Teil der PKV-Beiträge übernimmt (wie beim Angestellten). Du zahlst im Alter den vollen Beitrag aus eigener Tasche. Ich habe Leute gesehen, die mit 68 über 900 € monatlich PKV-Beitrag gezahlt haben – bei einer kleinen Rente oder Kapitalentnahme.

3. Rückkehr in die GKV: Praktisch unmöglich nach 55. Theoretisch geht es über Anstellung (mind. 1 Jahr, unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze), aber das ist für eine Selbstständige im Rentenalter keine realistische Option.

Ich sage nicht: PKV ist falsch. Aber plane mit dem Worst Case, nicht mit dem Prospekt.

— 30 Jahre im Bankgeschäft – ich kenne die Tricks.

Jurastudentin hier, also kein Praxisbericht – aber ich habe mich für ein Seminar intensiv mit dem Thema beschäftigt, deshalb ein paar rechtliche Hinweise:

Der Wechsel zurück in die GKV ist nicht generell unmöglich, aber extrem schwer. Das BSG hat in mehreren Urteilen klargestellt, dass eine kurzzeitige Beschäftigung unter der JAEG (2024: 69.300 € Jahresbrutto) theoretisch GKV-Pflicht auslöst – aber das ist eine Konstruktion, die viele Krankenkassen inzwischen sehr kritisch prüfen. Wer das als reinen GKV-Trick nutzt, riskiert Anfechtung.

Und noch was: Wartezeiten und Gesundheitsprüfung beim PKV-Einstieg sind das eine. Aber schau dir auch mal die Bedingungen für Beitragsanpassungen an (§ 203 VVG). Die Versicherer dürfen Beiträge erhöhen, wenn die Leistungsausgaben um mehr als 5% von der Kalkulation abweichen. Das ist kein seltenes Ereignis.

— AGB lesen ist keine Freizeitbeschäftigung, aber manchmal nötig.

meine schwester ist selbstständige grafikerin, seit 2016 bei der Hallesche PKV. Die hat mir erzählt dass sie mit 380€ angefangen hat und jetzt bei 590€ ist. Klingt viel aber sie sagt immer noch besser als GKV wäre für sie teurer.

Was sie nervt: einmal hat die PKV eine MRT abgelehnt weil angeblich nicht "medizinisch notwendig genug" dokumentiert war. Musste der Arzt nachliefern, hat am Ende geklappt, aber der Stress... sowas gibt's in der GKV eher nciht.

Also nicht alles rosig aber insgesamt sagt sie: war richtig so.

— Kontogebühren zahl ich nicht – und du soltest auch nciht.

Ich bin Lehrerin, also Beamtin, und daher selbst in der PKV – aber eben mit Beihilfe, das ist eine völlig andere Situation als für Selbstständige. Trotzdem ein Punkt, den ich hier noch nicht gelesen habe:

Selbstbehalt-Tarife klingen verlockend günstig, können aber tückisch sein. Viele Selbstständige wählen hohe Selbstbehalte (800–1.500 € jährlich), um die Prämie zu drücken. Das funktioniert, solange man gesund ist. Chronische Erkrankung, Unfall, lange Physiotherapie-Serie – und plötzlich ist der gesparte Beitrag weg plus drauf. Das ist kein Geheimnis, aber ich sehe es trotzdem immer wieder unterschätzt.

Und zum Thema Rückkehr GKV: @NullzinsNervensäge hat das gut zusammengefasst. Ich kenne eine Kollegin, die nach Ende der Beamtenkarriere (Wechsel in Angestelltenverhältnis) zurück musste – das war ein ziemlicher Verwaltungsaufwand, aber sie hat es geschafft. Für Selbstständige ist dieser Weg aber wirklich steinig.

— Versicherungen: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Ich war 35 Jahre Lehrerin und bin seit meiner Pension in der PKV (Beihilfe + Ergänzungsversicherung, also auch nicht ganz vergleichbar). Aber mein Mann war von 1998 bis 2019 als freier Journalist selbstständig und in der PKV – ohne jede Beihilfe. Er kann also aus eigener Erfahrung berichten, und ich gebe das gerne weiter:

Er ist 1998 mit 287 DM eingestiegen (Signal Iduna, damals noch günstig). 2010 war er bei ca. 520 €, 2019 beim Übergang in die Rente bei 810 €. Das ist eine erhebliche Steigerung. Dazu kommt: als er 2019 in die gesetzliche Rente ging, hat die Deutsche Rentenversicherung natürlich keinen Arbeitgeberanteil zur PKV übernommen – der Rentenbeitrag zur GKV wäre automatisch abgezogen worden, aber er blieb in der PKV und zahlte alles allein.

Sein Fazit nach 21 Jahren: Die Leistungen waren sehr gut, keine größeren Ablehnungen. Aber finanziell war es im Alter eine echte Belastung. Er sagt, er hätte früher in einen günstigeren Tarif wechseln sollen und mehr Rücklagen speziell für die PKV im Alter bilden müssen.

Für Sie als Beraterin: Haben Sie eine betriebliche Altersvorsorge oder anderen Kapitalstock, aus dem Sie die PKV im Alter finanzieren können? Das ist meines Erachtens die entscheidende Frage.

— Auch mit 70 kann man noch Zinsen optimieren.

ich versteh das System ehrlich gesagt noch nicht so 100% aber eine frage: wenn man als selbstständige so 780€ gkv zahlt – zahlt man das denn komplett alleine?? kein arbeitgeber der hälfte zahlt oder so? 😰 das klingt brutal

ich mein ich zahl als azubi nix davon mit weil mein betrieb die hälfte übernimmt aber wenn ich mal selbstständig bin... alter das macht mir angst lol 😅

— azubi-gehalt ist ein witz aber ich spar trotzdem irgendwie 😂💸

@SparschweinSprenger_Susi ja, genau das ist der Punkt 😅 Als Selbstständige zahlt man den kompletten Beitrag alleine – GKV wie PKV. Kein Arbeitgeber, der die Hälfte übernimmt. Deswegen ist der Vergleich "PKV vs GKV" für Selbstständige finanziell nochmal anders als für Angestellte.

@RentnerInRente_Hedwig das mit Ihrem Mann ist ein sehr konkretes Beispiel, danke! Die Frage nach dem Kapitalstock ist berechtigt – ich habe ETF-Depot und eine kleine Immobilie, aber ich mache mir eben Sorgen, ob das reicht wenn die PKV-Beiträge mit 60+ wirklich in diese Richtung gehen.

— Riester: Liebling oder Sündenbock? Ich weiß es noch nicht.

Ich studiere Medizin und habe deshalb einen etwas anderen Blick auf das Thema: Die Unterschiede zwischen PKV und GKV in der tatsächlichen Versorgung werden oft übertrieben – in beide Richtungen.

Was stimmt: PKV-Patienten bekommen schneller Termine beim Facharzt. Das ist empirisch belegt und liegt am Abrechnungssystem (GOÄ vs. EBM). Was übertrieben ist: die Vorstellung, dass PKV-Patienten grundsätzlich besser behandelt werden. Der Arzt macht das Gleiche, nur die Abrechnung ist anders.

Relevanter für deine Entscheidung: Schau dir die Beitragsstabilität der Versicherer an. Die Debeka gilt als einer der stabilsten Anbieter historisch gesehen. Allianz und AXA haben in der Vergangenheit öfter stärker angehoben. Das ist keine Garantie für die Zukunft, aber ein Indikator.

Und: Wenn du keine Vorerkrankungen hast und jung genug bist, sind die Altersrückstellungen ein echtes Asset. Mit 46+ wird der Einstieg in die PKV deutlich teurer und die Rückstellungen reichen weniger weit.

— BAföG reicht nicht, also ETF.

alter ich blick da null durch aber 780€ im monat für krankenversicherung?? 😱😱 ich zahl als angestellter so 220€ oder was und dachte das wäre schon viel lmao

selbstständig sein klingt immer so geil bis man die echten kosten sieht digga 😂💸

— 0% Finanzierung is auch nur Kredit digga 😂💸

Ich war 40 Jahre Buchhalter und habe in dieser Zeit viele Mandanten mit PKV begleitet. Einige sachliche Ergänzungen:

Die Beitragsentwicklung in der PKV hängt stark vom Kollektiv des Tarifs ab. Wenn ein Tarif für Neuabschlüsse geschlossen wird ("closed pool"), altert das Kollektiv und die Beiträge steigen überproportional – das ist ein bekanntes strukturelles Problem. Deswegen ist es wichtig zu fragen: Bietet der Versicherer noch aktiv Neuverträge in diesem Tarif an?

Zur Debeka: Die ist Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, kein börsennotiertes Unternehmen – das führt tendenziell zu stabilerer Beitragspolitik, weil kein Renditedruck für Aktionäre besteht. Das ist kein Werbung, das ist Strukturmerkmal.

Was ich meinen Mandanten immer empfohlen habe: Separates Sparkonto für PKV-Mehrkosten im Alter anlegen. Monatlich 150–200 € beiseite, ab dem ersten PKV-Jahr. Wer das 20 Jahre macht, hat einen ordentlichen Puffer. Klingt banal, macht es aber kaum jemand.

— Festgeld hat mich nie betrogen. Aktien schon zweimal.
Zuletzt bearbeitet von Friedhelm S. am 07. Jul 2025, 11:33 – Grund: Klarstellung zum Debeka-Hinweis

Ein praktischer Aspekt, der hier noch fehlt: Steuerliche Absetzbarkeit.

Als Selbstständige kannst du PKV-Beiträge als Sonderausgaben geltend machen, allerdings nur den Basisschutz (§ 10 Abs. 1 Nr. 3 EStG). Der Basisschutz entspricht in etwa dem GKV-Leistungsniveau. Alles darüber (Chefarzt, Einbettzimmer etc.) ist nicht absetzbar.

In der Praxis bedeutet das: Von einem 480 €-Tarif sind vielleicht 310–350 € steuerlich absetzbar. Das reduziert die effektive Mehrbelastung gegenüber der GKV erheblich – aber man muss es einrechnen, nicht ignorieren.

Ich würde empfehlen: Lass dir von deinem Steuerberater einmal eine konkrete Vergleichsrechnung machen, nicht nur die Bruttobeträge vergleichen.

— Nebenkostenabrechnung prüfen – fast jede zweite enthält Fehler.

Aus Schweizer Perspektive ist das alles etwas fremd – wir haben eine Krankenpflichteversicherung (KVG), die alle obligatorisch abschliessen müssen, ohne grosse PKV/GKV-Trennung. Aber ich verfolge solche Threads, weil ich die deutschen Regelungen für Grenzgänger verstehen muss.

Was mich an dieser Diskussion interessiert: In Deutschland gibt es offenbar kaum einen echten Mechanismus, der Selbstständige vor dem PKV-Beitragsrisiko im Alter schützt. In der CH ist das über die Prämienverbilligung teilweise abgefedert. Habt ihr in Deutschland so etwas überhaupt auf dem Schirm? Ich meine den Notlagentarif (§ 153 VAG) – der greift zwar nur in echter Zahlungsunfähigkeit, aber immerhin.

Für die OP: Ich würde zusätzlich zur PKV-Entscheidung überlegen, wie viel Liquiditätspuffer du für Beitragssteigerungen hast. Nicht nur Depot, sondern wirklich liquide Mittel. Das ist aus meiner Sicht das eigentliche Risikomanagement.

— CH-Sicht: 3a-Säule und Co.

Ich bin Lehrerin und damit Beamtin, also PKV mit Beihilfe – nicht wirklich vergleichbar. Aber ich möchte trotzdem auf etwas hinweisen, das in diesem Thread ein bisschen untergeht: 🙂

Die Frage "PKV oder GKV" ist für eine 46-55-jährige Selbstständige eine andere als für jemanden mit 32. Der Einstieg in die PKV wird mit steigendem Alter teurer (Gesundheitsprüfung, höhere Einstiegsprämie). Gleichzeitig sind die verbleibenden Jahre bis zur Rente kürzer, in denen Altersrückstellungen aufgebaut werden können.

Ich würde an Sandras Stelle einen unabhängigen Versicherungsmakler beauftragen – explizit unabhängig, also kein gebundener Vertreter. Einer der auf Honorarbasis arbeitet. Die haben keinen Anreiz, dich in die teuerste oder provisionsstärkste Lösung zu drängen. Das kostet ein paar hundert Euro, ist aber bei dieser Entscheidung gut angelegtes Geld. 💡

— Finanzen müssen auch für Nicht-Nerds verständlich sein 😊

Festgeld_Friedhelm schrieb:Separates Sparkonto für PKV-Mehrkosten im Alter anlegen. Monatlich 150–200 € beiseite, ab dem ersten PKV-Jahr.
Das macht mein Bruder tatsächlich – aber er nennt es sein "PKV-Angstgeld-Depot" und hat es in einen MSCI World ETF gepackt statt auf ein Sparkonto 😄 Seine Logik: Wenn er das Geld erst in 15 Jahren braucht, soll es wenigstens arbeiten.

Ob das clever oder leichtsinnig ist, weiß ich nicht. Aber irgendwie klingt es nach ihm.

— Nachtschicht bezahlt gut – wenn man das Geld nicht gleich wieder ausgibt.

kurze Frage weil ich das noch nie verstanden hab: wenn man in der PKV ist und dann mal ein Jahr nix verdient (schlechtes Geschäftsjahr, krank etc) – zahlt man dann trotzdem den vollen beitrag?? bei der GKV geht der doch runter wenn man weniger verdient oder?? 😕

— Ich versteh das mit dem Dispo immernoch nicht ganz lol

@Girokonto_Gnom_Gerd Ja, genau das ist eines der größten Risiken der PKV für Selbstständige. Der PKV-Beitrag ist einkommensunabhängig – du zahlst immer dasselbe, egal ob du diesen Monat 8.000 € oder 800 € verdient hast. In der GKV als freiwillig Versicherter wird der Beitrag ans tatsächliche Einkommen angepasst (mit Mindest- und Höchstbeitrag).

Es gibt den Notlagentarif als absolutes Sicherheitsnetz – aber da sind die Leistungen auf das absolute Minimum reduziert (nur akute Erkrankungen und Schmerzen). Das ist kein komfortables Auffangnetz.

Für eine Selbstständige mit schwankendem Einkommen ist das ein ernsthafter Nachteil der PKV, der in Vergleichsrechnungen gerne weggelassen wird.

— 30 Jahre im Bankgeschäft – ich kenne die Tricks.

sorry für den off-topic aber ich lese hier mit weil ich nach der ausbildung vielleicht freelancen will 👀 und jetzt bin ich ehrlich gesagt ein bisschen erschrocken lol 😅 780€ krankenversicherung als baseline... das hab ich echt nciht auf dem schirm gehabt

danke an alle hier die das so detailiert erklären, ihr seid eigentlich die besten 🙏

— azubi-gehalt ist kein joke aber ich versuchs 😅💸

omg ich dachte immer selbstständig sein = mehr geld behalten aber das hier liest sich wie ein horrorfilm für mein zukünftiges ich 💀💀 PKV Beiträge die explodieren, kein weg zurück, kein arbeitgeber der irgendwas mitbezahlt... bruder

respekt an alle die das durchblicken und trotzdem selbstständig bleiben ehrlich 😂

— broke aber wenigstens informiert 😂

Noch ein konkreter Tipp zum Abschluss, weil ich den hier noch nicht gelesen habe:

Es gibt die Möglichkeit, sich als Selbstständige in der GKV freiwillig zu versichern und gleichzeitig eine private Zusatzversicherung abzuschließen (z.B. für Zweibettzimmer, Chefarzt, Zahnzusatz). Das gibt dir die Beitragsflexibilität der GKV bei schlechtem Einkommen, plus ein paar PKV-Komfortmerkmale.

Das ist kein Geheimtipp und hat Nachteile (du baust keine PKV-Altersrückstellungen auf), aber als Mittelweg für jemanden der das Einkommensrisiko der Selbstständigkeit ernst nimmt, kann es eine ehrlichere Lösung sein als eine Vollversicherung PKV.

BeritausHamburg schrieb:Einen unabhängigen Versicherungsmakler beauftragen – explizit unabhängig, also auf Honorarbasis.
Dem schließe ich mich vollständig an. Für diese Entscheidung ist das kein Luxus.

— Versicherungen: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Zuletzt bearbeitet von Vera K. am 04. Aug 2025, 16:52 – Grund: Ergänzung Zusatzversicherungs-Hinweis
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