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Mein erstes richtiges Haushaltsbuch nach dem Studium – womit anfangen?

Kategorie: Finanzplanung  ·  erstellt von Claudia P.  ·  21. Mai 2024, 09:45  ·  24 Antworten · 3538 Aufrufe

Hey Leute! 😊

Also ich bin seit letztem Monat offiziell im Berufsleben angekommen – Marketingmanagerin in Köln, erstes richtiges Gehalt, erstes Mal wirklich "erwachsen" (zumindest auf dem Papier 😅). Im Studium hab ich irgendwie so dahingewurschtelt, Kontostand gecheckt, Daumen gehalten, Pasta gegessen. Ihr kennt das.

Aber jetzt verdiene ich tatsächlich Geld und merke: Ich hab null Plan, wo das alles hingeht. 😅 Miete, Netflix, Spotify, Gym, Abos... irgendwas fressen die 2.400 € netto einfach weg, und am Ende des Monats ist da weniger als ich denke. Das kann ja so nicht bleiben!

Ich will jetzt endlich ein Haushaltsbuch führen. Aber ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Nehme ich eine App? Excel? Papier (lol, nein)? Ich hab schon von YNAB gehört, aber das kostet ja auch Geld... und irgendwelche deutschen Apps hab ich auch gesehen, die sahen aber alle irgendwie nach Steuerformular aus 😂

Meine konkreten Fragen:

  • Womit habt ihr angefangen – App, Excel oder was anderes?
  • Wie detailliert muss ich das wirklich kategorisieren?
  • Wie lange hat es gedauert bis es zur Gewohnheit wird?

Freue mich über jeden Tipp! Und bitte nix mit "mach erstmal einen Finanzplan für die nächsten 30 Jahre" 😂 Ich will klein anfangen. ✈️💳

— Meilen sammeln ist mein zweites Hobby ✈️💳

Hey Claudia, willkommen im Club der Leute, die plötzlich merken dass Geld weg ist bevor der Monat rum ist 😅

Mein ehrlicher Rat: Fang mit Excel oder Google Sheets an. Nicht wegen Romantik, sondern weil du dabei selbst verstehst, was du trackst. Eine App macht das für dich – und dann weißt du nach 3 Monaten zwar was du ausgegeben hast, aber nicht warum.

Mein Einstiegs-Setup war simpel: Spalten für Datum, Kategorie, Betrag, Notiz. Kategorien: Fixkosten (Miete, Abos, Versicherungen), Lebensmittel, Freizeit, Sonstiges. Fertig. Nicht mehr.

Zum Thema Detailtiefe: Am Anfang reichen 5-6 Kategorien. Wenn du nach 2 Monaten merkst dass "Sonstiges" immer 300€ frisst, dann bohrst du da tiefer. Nicht vorher.

YNAB würde ich erst empfehlen wenn du das Prinzip "Zero-Based Budgeting" wirklich verstehen willst – und dafür musst du erst mal wissen wie deine Ausgaben überhaupt aussehen. Also: Google Sheets für Monat 1-3, dann weiterschalten.

— FIRE mit 45 – der Plan steht, der Weg ist weit.

Ich hab mit der App "Outbank" angefangen, die liest direkt deinen Kontostand aus – aber das Problem ist, dass du dann nix mehr aktiv machst und nur noch guckst. Hat bei mir nicht geklappt.

Was wirklich geholfen hat: Jeden Abend kurz die Ausgaben des Tages in mein Handy tippen. Ich nutz dafür einfach die Notizen-App, ganz primitiv 😂 Und einmal pro Woche übertrags ich alles in eine kleine Tabelle. Klingt umständlich, ist aber genau der Punkt – du denkst kurz drüber nach was du ausgegeben hast.

Bei 2.400€ netto würd ich sagen: erst mal schauen was deine Fixkosten sind. Miete + Strom + Abos + Versicherungen zusammenrechnen. Was übrig bleibt ist dein "Spielgeld". Und dann guck ob das realistisch ist oder nicht.

— Mehr Einnahmen, mehr Möglichkeiten 💪

Grundsätzlich gut, dass du das angehst. Viele warten damit zu lange.

Aber ich möchte kurz einhaken: Bevor du ein Haushaltsbuch startest, würde ich als allererstes prüfen, was du an Versicherungen hast. Haftpflicht? Berufsunfähigkeit? Das klingt unsexy, aber wenn du jetzt ein geregeltes Einkommen hast, ist das die Grundlage für alles weitere. Ein Haushaltsbuch nützt wenig, wenn eine Lücke im Versicherungsschutz dich finanziell zurückwirft.

Zum eigentlichen Thema: Ich nutze seit Jahren eine einfache Tabelle, kein Schnickschnack. Das Wichtigste ist die Konsequenz, nicht das Tool.

— Absichern kostet – Nicht-Absichern kostet mehr.

Rudolf, du hast natürlich recht mit den Versicherungen – aber ich glaub Claudia hat konkret nach dem Haushaltsbuch gefragt, nicht nach einer Risikoanalyse 😄

Ich bin auch gerade erst fertig mit dem Studium (na, fast) und nutze MoneyMoney – das ist eine Mac-App, einmalig ca. 30€, keine Abo-Falle. Liest Konten per FinTS aus, du kategorisierst Transaktionen selbst. Nach 2-3 Wochen hat man ein sehr gutes Bild.

Alternativ wenn du Windows nutzt: Finanzblick. Ähnliches Prinzip.

YNAB würde ich auch eher für Stufe 2 sehen. Das Konzept ist gut, aber man muss sich erst mal reindenken – und wenn man noch nie ein Haushaltsbuch geführt hat, ist das etwas viel auf einmal.

— AGB lesen ist keine Freizeitbeschäftigung, aber manchmal nötig.

Ich mach das seit 40 Jahren mit einem Notizblock und einem Kugelschreiber. Hat immer funktioniert. Jeden Tag die Ausgaben rein, Ende des Monats zusammenzählen. Fertig.

All diese Apps... ich versteh das nicht wirklich. Aber wenn meine Enkel mich fragen, sag ich immer: Hauptsache man macht es überhaupt. Das Werkzeug ist wurscht.

Was ich aber sagen kann: Die ersten 2-3 Monate sind immer eine Überraschung. Man denkt man gibt 80 € für Essen aus und es sind dann 180€. Das ist normal. Nicht erschrecken lassen, sonder konsequent bleiben.

— 40 Jahre gearbeitet, jetzt wird das Geld für mich arbeiten.

lol ich hab mal 2 wochen mit nem haushaltsbuch angefangen und dann aufgehört weil ich zu faul war 😅😅 aber seitdem ich meine abos gecancelt hab (war mal 7 stück!!) geht's eigentlich. manchmal ist weniger mehr oder so

du sagst du hast 2400€ netto??? das ist für mich ein traumgehalt ehrlich gesagt 😂💸 ich glaub bei dem gehalt reicht schon wenn du einfach mal 1-2 monate alle quittungen sammelst und dann guckst was da so zusammenkommt

— azubi-gehalt ist kein joke aber ich versuchs 😅💸

Andi trifft's eigentlich ganz gut – erstmal alle Abos checken. Ich hab mal bei nem Kollegen geschaut und der hatte 11 (!) aktive Abos, von denen er 4 vergessen hatte. Das sind locker 50-80€ im Monat die einfach so weg sind.

Ich selber mach das so: Ich hab ein separates Konto nur für Fixkosten. Da überweise ich am 1. jeden Monat einen festen Betrag (Miete + alle Daueraufträge). Was auf dem Girokonto bleibt ist "frei". Klingt simpel, ist es auch – aber es funktioniert. Kein Haushaltsbuch nötig, kein App-Stress.

Wenn du trotzdem tracken willst: Die App Finanzguru ist ganz okay und kostenlos. Macht vieles automatisch.

— Auf der Autobahn und beim Sparen – Vollgas!

Okay wow, so viele Antworten schon, danke! 😍

@RisikoRudolf_aus_RLP – okay okay, Berufsunfähigkeit, hab ich notiert, kommt auf die Liste. Aber erst Haushaltsbuch, dann BU, sonst dreh ich durch 😂

@HaushaltsbudgetHubi das mit dem separaten Konto klingt eigentlich super smart. Fast wie das "Pay yourself first" Prinzip das ich irgendwo gelesen hab. Ich schau mir Finanzguru mal an!

@BudgetBossBalint Google Sheets hatte ich auch schon im Kopf. Gibts da irgendwie ein Template das du empfehlen kannst oder hast du dir das selbst gebaut?

— Meilen sammeln ist mein zweites Hobby ✈️💳

Ich hab mir das selbst gebaut, aber es ist wirklich nichts Wildes. Hier mein Aufbau:

  • Tabellenblatt 1: Monatsübersicht – Einnahmen oben, darunter Fixkosten als feste Liste, darunter variable Ausgaben nach Kategorie summiert
  • Tabellenblatt 2: Transaktionen – jede Ausgabe mit Datum, Betrag, Kategorie, Notiz

Das war's. Ich verlinke keine externen Templates, weil ich ehrlich gesagt keinem fremden Google-Sheet vertraue, das meine Finanzdaten sehen könnte.

Alternativ: Einfach bei YouTube "Google Sheets Haushaltsbuch Vorlage" suchen – da gibt's solide Sachen von deutschen YouTubern, z.B. von Finanzfluss. Die haben auch ein kostenloses Template das gut strukturiert ist.

Zur Gewohnheitsfrage: Bei mir hat's ca. 6 Wochen gedauert bis es wirklich automatisch lief. Den ersten Monat vergisst man immer mal was, das ist okay.

— FIRE mit 45 – der Plan steht, der Weg ist weit.

Ich geb mal den Gegenpol: Ich hab 3 verschiedene Apps ausprobiert, 2 Excel-Templates gebaut und am Ende... nichts davon konsequent durchgezogen 😂

Was bei mir tatsächlich funktioniert hat: Die 50-30-20-Regel als grobes Framework. 50% für Fixkosten, 30% für Lifestyle, 20% sparen/investieren. Und dann einfach schauen ob das ungefähr passt, ohne jede Ausgabe zu tracken. Kein Haushaltsbuch im klassischen Sinne, aber zumindest ein Rahmen.

Bei 2.400€ netto wären das: 1.200€ Fixkosten, 720€ "Leben", 480€ sparen. Ist das realistisch in Köln? Kommt auf die Miete an 😄

— FIRE? Hab ich auch mal gegoogelt lol 🔥

50-30-20 klingt gut bis man in einer Großstadt wohnt 😤 Ich bin in München und zahle allein 1.050€ Kaltmiete für 32qm. Da ist die Regel schon beim ersten Punkt gesprengt.

Aber grundsätzlich stimmt das Prinzip – man braucht irgendeine Art von Aufteilung. Ob das 50-30-20 ist oder was anderes, ist egal.

Was ich der OP empfehlen würde: Einfach mal einen Monat lang alles aufschreiben, ohne sich zu optimieren. Kein Druck, keine Regeln. Nur gucken was wirklich passiert. Danach sieht man sehr schnell wo die Stellschrauben sind.

— München-Miete frisst alles. Trotzdem irgendwie sparen 😤

Ich hab vor einem Jahr genau das gemacht was Moni beschreibt – einen Monat einfach alles notiert, ohne Druck. Das Ergebnis war... ernüchternd 😅 Ich hatte 180€ für Cafés und Restaurants, die ich komplett unterschätzt hatte.

Danach hab ich mir die App Spendee geholt (kostenlose Version reicht am Anfang) und das hat bei mir gut funktioniert. Die Oberfläche ist schön und nicht so trocken wie manche deutschen Lösungen.

Wichtig fand ich: nicht zu viele Kategorien. Ich hab mit 7 angefangen und irgendwann auf 12 erweitert als ich besser wusste was ich tracken will. Andersherum ist schwerer.

— Noch lernend, aber schon investiert 📈
Zuletzt bearbeitet von Eva M. am 08. Mär 2025, 05:37 – Grund: App-Name korrigiert (hieß vorher fälschlicherweise Spendy)

Guten Tag,

ich bin zwar nicht mehr im Berufsleben, aber ich möchte aus meiner Erfahrung heraus sagen: Das Wichtigste am Haushaltsbuch ist nicht das Werkzeug, sondern die Regelmäßigkeit. Ich habe über 30 Jahre jeden Monat meine Ausgaben notiert – anfangs in einem kleinen Heft, später dann am Computer.

Was ich heute noch so mache: Am Ende jeden Monats schaue ich, ob meine Ausgaben in dem Bereich liegen, den ich mir vorgenommen hatte. Wenn nicht, überlege ich warum. Das genügt eigentlich.

Für junge Leute würde ich außerdem empfehlen: Gleich von Anfang an einen kleinen Betrag zur Seite legen. Auch wenn es am Anfang nur 50 oder 100 Euro sind. Der Gewöhnungseffekt ist wichtg.

— Mit 67 noch was gelernt: Tagesgeld vergleichen lohnt sich!

Was ich noch ergänzen möchte, weil das hier noch nicht erwähnt wurde: Schreib dir auch auf, welche Ausgaben einmalig waren und welche regelmäßig sind. Gerade im ersten Jahr nach dem Studium gibt es viele einmalige Kosten – neue Möbel, Erstausstattung, vielleicht Umzugskosten. Die verfälschen dein Bild wenn du sie nicht kennzeichnest.

Ich hab früher als Buchhalterin gearbeitet und das war das häufigste Missverständnis bei Leuten die ihr erstes Budget aufgestellt haben: Sie dachten "ich geb 500€ im Monat für Einrichtung aus" und wunderten sich. Nein – das war einmalig.

— Inflation frisst Erspartes. Das macht mir Sorgen.

Solides Thema. Ich möchte noch einen konkreten Punkt hinzufügen der hier zu kurz kommt: Automatisierung.

Sobald du weißt was deine monatlichen Fixkosten sind, richtest du am besten Daueraufträge ein – und zwar so, dass am 1. des Monats automatisch ein festgelegter Sparbetrag auf ein separates Konto geht. Nicht am Ende des Monats was "übrig bleibt" sparen. Das funktioniert nie.

Konkret: Gehalt kommt rein, 300€ gehen automatisch auf Tagesgeld, 100€ in einen ETF-Sparplan. Was übrig bleibt, ist dein Budget für den Monat. Das Haushaltsbuch hilft dir dann nur noch zu verstehen ob du innerhalb dieses Budgets bleibst.

Das ist für mich die wichtigste Erkenntnis nach 20 Jahren mit Haushaltsbuch.

— Zinsen warten nicht – ich auch nicht.

Ich finde es schön, wie viele hier schon konkrete Tipps gegeben haben. Ich möchte aber auf eine Frage eingehen die Claudia direkt gestellt hat und die bisher ein bisschen untergegangen ist:

Wie lange dauert es bis es zur Gewohnheit wird?

Meine ehrliche Antwort aus Erfahrung: 3 bis 4 Monate, wenn man konsequent ist. Die ersten Wochen ist man motiviert, dann kommt ein hektischer Monat, man vergisst einiges, fängt fast von vorne an. Das ist normal und kein Zeichen dass man es aufgeben soll.

Was geholfen hat: Ich hab mir einen festen Termin gesetzt – jeden Sonntagabend 15 Minuten "Finanzzeit". Nicht spontan wenn ich Lust hab. Fester Termin im Kalender, wie ein Meeting mit mir selbst.

— Wer fragt, ist klüger als wer schweigt.

Das mit dem festen Termin von Hilde kann ich nur bestätigen. Bei mir ist es Montagmorgen beim ersten Kaffee. Funktioniert seit Jahren so.

Ach ja, und was ich noch loswerden wollte: Kontoauszüge aufheben! Klingt altmodisch, aber wenn man mal zurückschauen will was in einem bestimmten Monat vor 2 Jahren passiert ist, ist das Gold wert. Ich hab meine als PDF gespeichert, schön nach Jahr und Monat sortiert.

— Kein Konto ohne Überblick.

Ich arbeite in einer Bank und sehe täglich wie wenig Leute ihren eigenen Kontostand kennen. Daher: gut dass du das angehen willst.

Praktischer Tipp aus der Praxis: Schau dir bei deiner Bank an, ob es eine eingebaute Kategorisierungsfunktion gibt. Die DKB, ING und comdirect haben das alle – einfach im Online-Banking Transaktionen nach Kategorien filtern lassen. Nicht perfekt, aber für den Einstieg völlig ausreichend und ohne zusätzliche App.

Wenn du dann nach 2-3 Monaten merkst, dass du mehr Tiefe willst, kannst du immer noch zu MoneyMoney oder YNAB wechseln. Erstmal mit dem anfangen was du schon hast.

— Zinsen vergleichen lohnt sich – immer.

@TagesgeldTanja_FFM das stimmt mit der DKB – hab ich auch gemacht am Anfang. Das reicht echt für die ersten Monate.

Was ich noch sagen wollte: Pass auf mit "Shopping"-Kategorie. Ich hab alles was kein Lebensmittel war unter Shopping gepackt und dann gemerkt: da stecken Drogerie, Kleidung, Amazon-Zeugs und Geschenke alle zusammen drin. Das sagt einem am Ende nix. Lieber von Anfang an sauber trennen, auch wenn's mehr Aufwand ist.

Ich möchte noch einen Aspekt einbringen, der bisher nicht zur Sprache kam: das sogenannte "Jahresbudget" für unregelmäßige Ausgaben.

Viele junge Leute scheitern am Haushaltsbuch nicht wegen der monatlichen Ausgaben, sondern weil unvorhergesehene Kosten das Budget sprengen: Autoreparatur, Zahnarzt, Jahresversicherungen, Urlaub. Diese Ausgaben kommen zwar unregelmäßig, aber sie kommen sicher.

Meine Empfehlung: Schätze einmal im Jahr, wie viel solche Posten insgesamt kosten könnten – sagen wir 2.400€ – und lege monatlich 200€ dafür zurück. Auf ein separates Konto. Das nennt man manchmal "Sinking Fund". Damit hört der Stress mit einmaligen Ausgaben fast vollständig auf.

Das klingt nach viel am Anfang, aber nach einem Jahr hat man ein sehr realistisches Bild seiner tatsächlichen Lebenshaltungskosten.

— 40 Jahre gearbeitet, jetzt wird optimiert.

Guter Hinweis von Rainer. Der Begriff dafür ist tatsächlich "Sinking Fund", kommt aus dem YNAB-Universum, funktioniert aber auch ohne die App.

Zum ursprünglichen Tool-Thema: Ich nutze seit 5 Jahren MoneyMoney auf dem Mac kombiniert mit einem simplen Numbers-Sheet für das Jahresbudget. MoneyMoney für den täglichen Überblick, das Sheet für die strategische Ebene. Wer Windows hat, ist mit Finanzblick gut bedient – ähnliches Konzept.

YNAB ist wirklich erst sinnvoll wenn man das Grundprinzip "alle Ausgaben sind bereits geplant" verstanden hat. Vorher ist es nur teures Overkill.

— Miles & More oder Cashback – das ist hier die Frage.

Kurze Zwischenfrage weil mich das auch interessiert: Hat jemand Erfahrung mit Finanzguru (die haben ja mittlerweile auch ne kostenpflichtige Version)? Lohnt sich das Abo oder reicht die kostenlose Version?

Ich nutz das schon ein Jahr kostenlos und frage mich ob ich was verpasse 🤔

— Kleines Gehalt, große Träume 🥕

@MoppelMöhre_Martina ich hab Finanzguru Pro 3 Monate getestet – hauptsächlich wegen der "Regeln" Funktion wo man Transaktionen automatisch kategorisieren kann. War ganz nett aber hat mir 3,99€/Monat ehrlich gesagt nicht wirklich gebracht. Bin wieder zur Gratisversion zurück.

Der einzige echte Mehrwert war die Budgetfunktion, aber die kann man sich auch in Excel nachbauen. Also: Gratis reicht für den Einstieg absolut.

— Mehr Einnahmen, mehr Möglichkeiten 💪

Sorry für Necro, aber ich wollt kurz updaten weil ich das hier nochmal gelesen hab 😂

Ich hab nach diesem Thread doch nochmal einen neuen Versuch mit Google Sheets gestartet, nach dem Tipp von Balint. Und ich muss sagen – läuft jetzt seit 4 Monaten durch. Das simpelste Setup ever, keine Kategorien die ich nie brauche, nur: Fixkosten / Lebensmittel / Freizeit / Sparen. Fertig.

Das entscheidende war wirklich wie Hilde gesagt hat: fester Termin. Bei mir ist es Sonntag nach dem Frühstück. 10 Minuten. Nicht mehr.

Also @KreditkartenKlaudi falls du das hier nochmal liest – wie läufts bei dir? 👀

— FIRE? Hab ich auch mal gegoogelt lol 🔥
Zuletzt bearbeitet von Christoph N. am 13. Mär 2025, 22:43 – Grund: Tippfehler korrigiert
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