Guten Tag zusammen,
ich stelle diese Frage nicht für mich – ich bin Rentner und das Thema hat sich erledigt – sondern für meinen Sohn, der mich darum gebeten hat, das hier einzustellen. Er ist 38, Angestellter (Vertriebsleiter), verdient ca. 6.200 € brutto, und ist seit drei Jahren in der PKV (Hallesche, Tarif NK).
Sein Versicherungsberater empfiehlt ihm nun zusätzlich einen Krankentagegeld-Tarif für Angestellte. Der Tarif würde ab dem 43. Krankheitstag greifen und etwa 90 € pro Tag kosten – nein, Verzeihung, zahlen. Prämie wäre ca. 38 € im Monat.
Die Frage, die er sich stellt und die ich ehrlich gesagt auch nicht klar beantworten kann: Der Arbeitgeber zahlt ja die ersten 6 Wochen den Lohn weiter (§ 3 EFZG). Danach springt doch bei PKV-Versicherten das Krankentagegeld ein – aber woher? Aus der PKV, wenn man den Tarif hat. Ohne Tarif: gar nichts?
Ich meine, das kann doch nicht sein. Was passiert ohne Krankentagegeld-Tarif nach Woche 6? Zahlt die Krankenkasse – also die PKV – da irgendetwas? Oder steht man wirklich mit null da?
Würde mich über sachkundige Einschätzungen freuen. Der Berater hat natürlich Interesse daran, einen weiteren Tarif zu verkaufen – das ist mir bewußt.