Hallo zusammen,
ich stell die Frage mal bewusst hier rein, auch wenn ich eigentlich diejenige bin, die sonst Threads moderiert – aber ich finde, gerade deshalb sollte ich mal offen fragen, bevor ich selbst einen Fehler mache.
Ich habe nächste Woche einen Termin bei einem Finanzberater – kein Honorarberater, sondern jemand von einer bekannten deutschen Ausschließlichkeitsvermittlung (ich nenn den Namen hier mal nicht). Ein Freund hat ihn empfohlen, er wirkt auf den ersten Blick seriös. Aber nachdem ich in den letzten Monaten einiges über Provisionsmodelle gelesen habe – wie Berater an teuren Fonds verdienen, wie Abschlussprovisionen bei Lebensversicherungen funktionieren usw. – bin ich ehrlich gesagt skeptisch geworden.
Meine Fragen an euch:
- Hat jemand von euch einen Finanzberater wirklich bereut? Was ist konkret schiefgelaufen?
- Oder habt ihr auch positive Erfahrungen gemacht, die ich vielleicht zu wenig gewichte?
- Lohnt sich ein Honorarberater wirklich, oder ist das auch nur ein Modell mit anderen Nachteilen?
Ich bin keine Anfängerin in Finanzthemen, aber bei meiner eigenen Situation (Altersvorsorge, evtl. Immobilie, Depot) wäre ein strukturierter Blick von außen vielleicht nicht schlecht. Ich frage mich nur, ob ich dabei jemanden brauche, der ein Interesse daran hat, mir bestimmte Produkte zu verkaufen.
Danke für ehrliche Antworten – auch wenn sie unbequem sind. 🙏